Artikel

Was ist ein Brute-Force-Angriff?

Definition eines Brute-Force-Angriffs

In der Regel basiert diese Methode auf erheblicher Rechenleistung und der Annahme, dass sich mit genügend Versuchen jedes Passwort oder jeder kryptografische Schlüssel letztlich erraten lässt.

Brute-Force-Angriffe können sehr zeitaufwändig sein und werden durch die Komplexität des Passworts oder des Verschlüsselungsschlüssels begrenzt.

Länge und Komplexität der Zugangsdaten beeinflussen maßgeblich die Erfolgsaussichten eines Angriffs. Kurze Passwörter sowie solche, die gängige Wörter oder Namen enthalten, sind deutlich anfälliger als komplexe, längere Kombinationen.
Moderne Verschlüsselungsalgorithmen und strenge Passwort-Richtlinien wurden entwickelt, um Brute-Force-Angriffe zu erschweren. Ziel ist es, den erforderlichen Zeit- und Rechenaufwand so weit zu erhöhen, dass solche Angriffe in der Praxis nicht mehr durchführbar sind.

Arten von Brute-Force-Angriffen

Es gibt verschiedene Arten von Brute-Force-Angriffen, die sich hinsichtlich ihres Vorgehens und ihrer Effizienz unterscheiden. Ihnen allen gemein ist das grundlegende Prinzip, durch systematisches Ausprobieren von Passwörtern, PINs oder kryptografischen Schlüsseln unbefugten Zugriff zu erlangen.

Die wichtigsten Arten von Brute-Force-Angriffen sind:

Einfache Brute-Force-Angriffe

Bei dieser Methode probieren Angreifer alle möglichen Zeichenkombinationen aus, bis das richtige Passwort gefunden wird. Dies ist die langsamste Form des Brute-Force-Angriffs und wird nahezu immer durch automatisierte Software unterstützt, die pro Sekunde Tausende von Passwortkombinationen generieren und testen kann. Trotz ihres hohen Zeitaufwands kann diese Methode sehr effektiv sein, insbesondere bei schwachen Passwörtern wie 123456, password, 111111, pa$$word, abc123, Password1, test, gast und Welcome@123.

Credential Stuffing

Obwohl es sich dabei nicht um einen klassischen Brute-Force-Angriff handelt, werden beim Credential Stuffing bekannte Kombinationen aus Benutzernamen und Passwörtern, die aus früheren Datenlecks stammen, automatisiert auf verschiedenen Websites getestet. Diese Angriffsform nutzt gezielt aus, dass viele Nutzer identische Passwörter für mehrere Konten wiederverwenden.

Wörterbuchangriffe (Dictionary Attacks)

Hierbei kommt eine Liste gängiger Passwörter oder Begriffe aus einem Wörterbuch zum Einsatz. Angreifer profitieren davon, dass viele Nutzer einfache, häufig genutzte Passwörter wählen, was diese Methode deutlich schneller macht als das Ausprobieren aller möglichen Kombinationen. Oft werden dabei vorgefertigte Listen mit Standardwörtern und typischen Passwortphrasen verwendet. Ziel ist es, die Neigung der Nutzer zu einfachen Passwörtern gezielt auszunutzen.

Hybride Brute-Force-Angriffe

Diese Angriffsform kombiniert Brute-Force- und Wörterbuchmethoden. Dabei werden Wörter aus dem Wörterbuch durch Zahlen, Symbole oder die Anpassung der Groß- und Kleinschreibung gezielt verändert, um Passwörter zu erraten, die zwar komplexer sind, aber weiterhin auf gängigen Mustern basieren. So lassen sich auch Passwörter knacken, die typische Abwandlungen wie das Ersetzen von Buchstaben durch Sonderzeichen oder das Anhängen von Ziffern enthalten.

Maskenangriffe (Mask Attacks)

Maskenangriffe gehen gezielter vor, da dem Angreifer bereits Informationen über die Struktur des Passworts vorliegen (z. B. Länge, bestimmte Symbole oder Präfixe). Durch den Einsatz solcher Masken oder Muster lässt sich die Anzahl der erforderlichen Versuche deutlich reduzieren.

Rainbow-Table-Angriffe

Anstatt Passwörter direkt zu erraten, nutzen Rainbow-Table-Angriffe vorberechnete Tabellen mit Hashwerten potenzieller Passwörter. Der Angreifer vergleicht den Hashwert des Zielpassworts mit den Einträgen in der Tabelle und kann das Passwort so identifizieren, ohne es während des Angriffs zeitaufwändig berechnen zu müssen. Diese Methode hebelt einfache hashbasierte Schutzmechanismen aus und erweist sich besonders bei Systemen ohne den Einsatz von Salts als wirksam.

Reverse Brute-Force-Angriffe

Im Gegensatz zu klassischen Methoden wird hier mit einem bekannten Passwort oder einer Liste wahrscheinlicher Passwörter begonnen, um die dazu passenden Benutzernamen zu ermitteln. Dabei wird erneut ausgenutzt, dass Passwörter häufig über verschiedene Konten hinweg wiederverwendet werden.

Regelbasierte Angriffe (Rule-Based Attacks)

Regelbasierte Angriffe stellen eine fortschrittliche Form des Brute-Force-Angriffs dar. Hierbei werden vordefinierte Regeln angewendet, um gängige Passwörter oder Wörterbuchbegriffe gezielt zu verändern – etwa durch Ersetzungen, Ergänzungen, Großschreibung oder Leet-Speak, wobei Buchstaben durch ähnlich aussehende Zahlen oder Sonderzeichen ersetzt werden. Beispielsweise kann ein „o“ durch eine „0“ ersetzt oder am Ende eines Wortes eine Ziffer oder ein Symbol angehängt werden. Diese Angriffe sind besonders effektiv, da sie vorhersehbare Muster in der Passworterstellung ausnutzen. So lassen sich auch komplexere Passwörter kompromittieren, die einfachen Wörterbuch- oder Brute-Force-Methoden standhalten würden.

Warum Brute-Force-Angriffe auftreten

Brute-Force-Angriffe resultieren aus dem Zusammenspiel technologischer Schwachstellen, menschlicher Verhaltensmuster und einer sich stetig wandelnden digitalen Sicherheitslandschaft. Sie machen sich das Grundprinzip vieler Authentifizierungssysteme zunutze, die für die Zugangskontrolle auf die Abfrage geheimer Informationen setzen, und zielen dabei auf das schwächste Glied der Sicherheitskette ab: die Tendenz zu leicht erratbaren Passwörtern oder die technische Machbarkeit, sämtliche potenziellen Schlüssel systematisch durchzuprobieren.

Ein Hauptgrund für die weite Verbreitung von Brute-Force-Angriffen ist deren einfache und kostengünstige Durchführung.

Angreifer verfügen heute über erhebliche Rechenleistung, um ihre Angriffe zu automatisieren. Dadurch lassen sich selbst komplexe Passwörter immer häufiger erfolgreich erraten. Die Verbreitung von Cloud-Computing und spezialisierter Hardware hat die Einstiegshürden für solche Angriffe gesenkt und ermöglicht es auch weniger versierten Angreifern, Brute-Force-Methoden gegen gesicherte Systeme einzusetzen.

Menschliche Faktoren tragen maßgeblich zur Wirksamkeit von Brute-Force-Angriffen bei. Viele Nutzerinnen und Nutzer bevorzugen einfache, leicht zu merkende Passwörter und stellen damit Bequemlichkeit über Sicherheit. Solche Passwörter sind jedoch besonders leicht zu erraten.

Zu den gängigen Praktiken, die Angreifer ausnutzen, zählen die Verwendung von Wörterbuchbegriffen, vorhersehbaren Mustern (z. B. „password“, „123456“ oder „qwerty“), persönlichen Informationen wie Geburtsdaten oder Namen sowie die Wiederverwendung desselben Passworts für mehrere Konten.

Die Passwort-Wiederverwendung verschärft die Effektivität von Brute-Force-Angriffen zusätzlich. Gelangt ein Passwort durch einen Sicherheitsvorfall in falsche Hände, können Angreifer dieses für sogenannte Credential-Stuffing-Angriffe nutzen, um auf weitere Konten desselben Nutzers auf unterschiedlichen Plattformen zuzugreifen. Im Grunde handelt es sich dabei um eine umgekehrte Brute-Force-Methode: Bekannte Passwörter werden auf verschiedene Benutzernamen oder Dienste angewendet, um die mangelnde Einzigartigkeit der Passwörter auszunutzen.

Auch technologische Schwachstellen spielen eine wesentliche Rolle. Vielen Systemen und Anwendungen fehlen ausreichende Rate-Limiting- oder Account-Lockout-Mechanismen nach mehreren fehlgeschlagenen Anmeldeversuchen. Dies ermöglicht es Angreifern, wiederholt Passwörter auszuprobieren, ohne blockiert zu werden.

Die fortschreitende Digitalisierung des privaten und beruflichen Alltags erhöht stetig die Zahl potenzieller Ziele für Brute-Force-Angriffe. Da immer mehr Dienste Zugangsdaten erfordern, weiten sich die Angriffsflächen kontinuierlich aus.

In Kombination mit der Fülle an öffentlich verfügbaren oder durch Datenlecks preisgegebenen Informationen können Angreifer gezieltere Brute-Force- oder Wörterbuchangriffe durchführen. Mithilfe dieser Daten lassen sich Passwortversuche präzise auf die wahrscheinlichen Interessen, Gewohnheiten oder persönlichen Details der Zielperson zuschneiden.

Auch veraltete Systeme und überholte Sicherheitsprotokolle in Unternehmen begünstigen den Erfolg von Brute-Force-Angriffen. Viele dieser Systeme setzen auf schwächere Verschlüsselungsmethoden, während Passwort-Richtlinien häufig nicht aktualisiert werden, um starke und komplexe Passwörter verpflichtend vorzuschreiben.

Werkzeuge für Brute-Force-Angriffe

Brute-Force-Angriffe nutzen eine Vielzahl von Tools, die speziell darauf ausgelegt sind, das Erraten von Passwörtern, kryptografischen Schlüsseln oder PINs zu automatisieren. Diese Werkzeuge unterscheiden sich in ihrer Komplexität, Geschwindigkeit sowie Anpassungsfähigkeit und decken verschiedene Aspekte ab – von einfachen Passwort-Cracking-Methoden bis hin zur Entdeckung komplexer kryptografischer Schlüssel.

Aircrack-ng

Aircrack-ng ist eine auf Netzwerksicherheit spezialisierte Tool-Suite zur Überprüfung der Sicherheit von WLAN-Netzen. Sie umfasst Funktionen zum Überwachen, Angreifen, Testen und Knacken von WLANs. Aircrack-ng kann Pakete erfassen, Daten zur Weiterverarbeitung in Textdateien exportieren und sowohl WEP- als auch WPA-PSK-Schlüssel knacken. Es kommt vor allem bei einfachen Brute-Force- und Wörterbuchangriffen zum Einsatz.

Brutus

Brutus ist eines der ältesten und dennoch effektivsten Tools zum Knacken von Windows-Logins. Es unterstützt mehrstufige Authentifizierungs-Engines und kann bis zu 60 Ziele gleichzeitig angreifen. Brutus arbeitet mit verschiedenen Protokollen, darunter HTTP, FTP und SMB, und kann Passwörter über das Internet knacken.

Hashcat

Hashcat gilt als das schnellste und fortschrittlichste Tool zur Passwortwiederherstellung weltweit. Es unterstützt zahlreiche Algorithmen und bietet mindestens fünf spezielle Angriffsmodi für über 200 hochoptimierte Hash-Algorithmen. Hashcat kann verschiedene Angriffstypen ausführen, darunter Brute-Force-, Wörterbuch-, Hybrid-, Masken- und regelbasierte Angriffe, und eignet sich somit besonders für das Knacken komplexer Hashes.

Hydra

Hydra ist für seine schnelle und effektive Passwort-Cracking-Fähigkeit bekannt. Es ermöglicht parallele Angriffe auf mehrere Konten und ist ein bewährtes Tool für Brute-Force-Angriffe auf Webanwendungen. Hydra wurde entwickelt, um Passwörter schnell zu erraten und sich mit mehreren Brute-Force-Optionen bei entfernten Servern zu authentifizieren.

John the Ripper

John the Ripper ist eine Open-Source-Software, die ursprünglich für Unix-basierte Systeme entwickelt wurde und heute auf vielen Plattformen läuft. Sie erkennt automatisch verschiedene Passwort-Hash-Typen und bietet zahlreiche Anpassungsmöglichkeiten, wodurch sie sich vielseitig für Brute-Force-Angriffe einsetzen lässt. Durch die Erweiterbarkeit mit verschiedenen Modi und Plugins eignet sich John the Ripper besonders für das Knacken komplexer Passwörter.

L0phtCrack

L0phtCrack ist ein leistungsfähiges Tool zur Passwortprüfung und -wiederherstellung, das insbesondere für das Knacken von Windows-Passwörtern bekannt ist. Es nutzt Schwachstellen bei der Speicherung von Passwort-Hashes unter Windows aus und setzt dabei verschiedene Techniken ein, darunter Brute-Force-, Wörterbuch-, Hybrid- und Rainbow-Table-Angriffe, um den Prozess zu beschleunigen. Das Tool kann Passwort-Hashes aus unterschiedlichen Quellen importieren, darunter lokale und entfernte Rechner, Active-Directory-Speicher und Netzwerkaufzeichnungen.

Medusa

Medusa ist ein schnelles und äußerst effektives Brute-Force-Tool für Angriffe auf entfernte Systeme. Es ist parallelisiert und kann somit gleichzeitig mehrere Hosts, Dienste und Konten angreifen, was die Geschwindigkeit des Angriffs erheblich erhöht.

Ncrack

Ncrack wurde für das schnelle Knacken von Netzwerkpasswörtern entwickelt. Es ermöglicht parallele und effiziente Brute-Force-Angriffe, um schwache Anmeldedaten zu identifizieren, die die Netzwerksicherheit gefährden könnten.

Ophcrack

Ophcrack ist auf das Knacken von Windows-Passwörtern spezialisiert und verwendet Rainbow-Table-Angriffe, um kryptografische Hash-Funktionen umzukehren. Besonders effektiv ist es beim Knacken von LM- und NTLM-Hashes, wie sie in Windows-Systemen verwendet werden.

Patator

Patator ist ein vielseitiges und flexibles Brute-Force-Tool, das eine breite Palette an Diensten und Protokollen unterstützt. Seine Effizienz beruht auf dem threadbasierten Ansatz, der schnelle und gleichzeitige Versuche ermöglicht. Dadurch lassen sich schwache Passwörter über verschiedene Dienste und Systeme hinweg in kurzer Zeit aufdecken. Zudem bietet Patator Funktionen, um Sperrmechanismen und CAPTCHA-Schutzmaßnahmen zu umgehen und erhöht so die Wirksamkeit bei Brute-Force-Angriffen.

RainbowCrack

RainbowCrack setzt nicht auf klassische Brute-Force-Angriffe, sondern nutzt einen Zeit-Speicher-Kompromiss-Algorithmus zum Knacken von Hashes. Durch das Vorberechnen von Rainbow-Tables für verschiedene Zeichensätze und Hash-Algorithmen wird der Prozess des Passwort-Knackens erheblich beschleunigt. So kann die Zeit zum Knacken eines Passworts deutlich reduziert werden, indem alle möglichen Hash-Kombinationen im Vorfeld berechnet werden.

Schutz vor Brute-Force-Angriffen

Jede Art von Brute-Force-Angriff nutzt unterschiedliche Schwachstellen in der Passwortsicherheit oder in Systemkonfigurationen aus. Die wichtigste Verteidigungslinie sind starke Passwörter, doch es gibt weitere Maßnahmen, um Brute-Force-Angriffe zu verhindern:

Kontosperre

Durch das Verhindern wiederholter Anmeldeversuche lassen sich Brute-Force-Angriffe wirksam unterbinden. Account-Lockout-Mechanismen sperren ein Konto nach einer bestimmten Anzahl fehlgeschlagener Login-Versuche vorübergehend und erschweren so das wiederholte Erraten von Passwörtern.

Verschlüsselung

Starke Verschlüsselungsalgorithmen erhöhen die Anzahl möglicher Kombinationen exponentiell und machen Brute-Force-Angriffe aufgrund des enormen Zeit- und Rechenaufwands praktisch unmöglich. Verschlüsselung schützt zudem vor den Folgen erfolgreicher Brute-Force-Angriffe: Werden vertrauliche Informationen verschlüsselt, können Angreifer diese selbst bei Zugriff nicht ohne den kryptografischen Schlüssel lesen. Dessen Entschlüsselung ist aufgrund seiner Komplexität und Länge äußerst schwierig.

Multi-Faktor-Authentifizierung

Die Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) ergänzt Passwörter um zusätzliche Verifizierungsschritte und erhöht so die Sicherheit beim Zugriff massiv.

Starke Passwörter

Die Verwendung starker, komplexer und regelmäßig geänderter Passwörter senkt das Risiko erheblich. Ebenso wichtig ist es, für unterschiedliche Konten und Dienste jeweils einzigartige Passwörter zu verwenden.

Überwachung von Login-Versuchen

Anmeldeversuche können überwacht werden. Bei ungewöhnlichen oder wiederholten Login-Versuchen können automatisch Benachrichtigungen ausgelöst werden, um schnell auf potenzielle Angriffe reagieren zu können.

Häufig gestellte Fragen zu Brute-Force-Angriffen

Sind Brute-Force-Angriffe legal?

Brute-Force-Angriffe gelten in der Regel als illegal, da sie häufig eingesetzt werden, um sich unbefugten Zugang zu Systemen, Daten oder Netzwerken zu verschaffen. Solche Handlungen verstoßen gegen verschiedene Gesetze und Vorschriften, die den digitalen Datenschutz und die IT-Sicherheit schützen sollen. Brute-Force-Techniken können jedoch im Rahmen von autorisierten Penetrationstests und ethischem Hacking legal angewendet werden.

Wie häufig treten Brute-Force-Angriffe auf?

Brute-Force-Angriffe zählen zu den häufigsten Bedrohungen im Bereich der Cybersecurity. Sicherheitsunternehmen und Forschende berichten täglich von Tausenden solcher Angriffsversuche. Die genaue Häufigkeit ist jedoch schwer zu beziffern, da viele Angriffe unbemerkt bleiben und sowohl Einzelpersonen als auch Unternehmen und Behörden betreffen können.

Was bedeutet es, ein Passwort zu „knacken“?

Ein Passwort zu knacken bedeutet, dieses erfolgreich zu entschlüsseln oder durch systematisches Ausprobieren zu erraten.

Was ist ein kryptografischer Schlüssel?

Der kryptografische Schlüssel ist ein zentrales Element im kryptografischen Prozess. Er ermöglicht die sichere Übertragung und Speicherung von Informationen, indem er sie für Unbefugte unlesbar macht. Es gibt verschiedene Arten und Längen, wie symmetrische Schlüssel (derselbe Schlüssel für Ver- und Entschlüsselung) und asymmetrische Schlüssel (öffentlicher Schlüssel zum Verschlüsseln, privater Schlüssel zum Entschlüsseln). Die Sicherheit verschlüsselter Daten hängt maßgeblich von der Geheimhaltung und Komplexität des Schlüssels ab.

Unterschätzen Sie Brute-Force-Angriffe nicht

Wie gezeigt, bleiben Brute-Force-Angriffe trotz ihres vergleichsweise einfachen Aufbaus eine der effektivsten Methoden für Cyberkriminelle. Die Folgen solcher Angriffe beschränken sich nicht nur auf Diebstahl oder Betrugsfälle bei Einzelpersonen. Vielmehr ermöglichen Brute-Force-Angriffe den unbefugten Zugriff auf geschäftskritische Systeme und können dadurch gefährliche sowie kostenintensive Störungen verursachen.
Glücklicherweise lassen sich Brute-Force-Angriffe mit vergleichsweise geringem Aufwand verhindern. Befolgen Sie bewährte Praktiken und nutzen Sie die zahlreichen verfügbaren Lösungen, um sich wirksam zu schützen.

Datum: 31. März 2026Lesezeit: 14 Minuten
Cybersicherheit

Die ersten Schritte

Erfahren Sie, was SailPoint Identity Security für Ihr Unternehmen leisten kann

Entdecken Sie, wie unsere Lösungen moderne Unternehmen dabei unterstützen, die Herausforderung des sicheren Zugriffs auf Ressourcen zu meistern – ohne Kompromisse bei Produktivität oder Innovation.